Kleingärtnerverein Hafenwiese e.V. Dortmund - Startseite

Kleingärtnerverein

Hafenwiese e.V.

Gegründet 1930 Schützenstraße 190 44147 Dortmund

Aktuelles

17. März 2011
PCB-Belastung und Bodenuntersuchungen (Schwermetalle)

Kurzvermerk über die Informationsveranstaltung vom Donnerstag, den 17.03.2011 zu der PCB-Belastung und den Bodenuntersuchungen (Schwermetalle)

A) PCB – Belastung

Die PCB-Belastung in Nahrungspflanzen ist weiter rückläufig. Im Rahmen der Überprüfung wurde vom Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) in den Gartenanlagen Hafenwiese, Westerholz und Hobertsburg die Belastung von dort angebauten Nahrungspflanzen in insgesamt fünf Gärten untersucht. In diesen Gärten wurden Kopfsalat, Endivie und Grünkohl angepflanzt. Zum Erntezeitpunkt wurden die Pflanzen entnommen, küchenfertig vorbereitet und anschließend als Mischproben untersucht.

Ergebnis:
Für Blattgemüse wie Endivie, Spinat, Mangold und Zucchini wird die bisherige Verzichtsempfehlung aufgehoben.

Die einzige Ausnahme:
Grünkohl sollte auch weiterhin nicht angebaut und verzehrt werden. Durch die lange Standzeit und die rauhe Oberfläche kann die PCB- Belastung unter ungünstigen Annahmen zu Überschreitungen der tolerierbaren Dosis führen.

Die Untersuchungen werden auch im Jahre 2011 in den Gartenanlagen fortgeführt.

Die Stadt Dortmund bietet nach Absprache des Termin eine Info-veranstaltung für alle Gartenfreundinnen/Gartenfreunde an.

B) Bodenuntersuchungen (Schwermetalle)

An den drei Meßpunkten Bülowstrasse, Hafenwiese (Schäferstr.) und in der Nähe des Klinikzentrums Nord wurden vom LANUV bei Staub- niederschlagsmessungen erhöhte Nickel-Werte festgestellt. Daher hat das Umweltamt - untere Bodenschutzbehörde - am 01. bzw. 10. Februar 2011 eine Untersuchung des Bodens der in Abwindrichtung liegenden Flächen mit besonders sensibler Nutzung veranlaßt. Zu diesen Flächen gehören die Anlagen Hafenwiese, Westerholz und Hobertsburg, die Kindergärten Bülowstr. und Fliederstr sowie Spielflächen an der Bülowstr. und im Fredenbaumpark und die Grünfläche am Klinikzentrum. Es wurden insgesamt 40 Proben in unterschiedlichen Tiefen von 10 bzw. 30 cm genommen.

In allen Fällen lagen die Werte deutlich unterhalb der Prüfwerte nach der Bundesbodenschutzverordnung. Die entstandene Besorgnis einer erhöhten Nickelbelastung im Boden kann als ausgeräumt gelten. Für die Kleingartennutzung ergeben sich aufgrund der durchgeführten Bodenuntersuchungen keine Einschränkungen!!!!

Ingo Mertens , Schriftführer

Oktober 2010 
 PCB-Belastung 

Am Donnerstag, den 14. Oktober 2010 hat das Umweltamt der Stadt Dortmund über die PCB-Belastung wie folgt informiert:

Auf ausdrückliche Nachfrage wurde seitens der Behörde bestätigt, dass es keinerlei Bedenken gibt, alle Obst-/Gemüsereste (außer natürlich von Grünkohl, Blattgemüse wie Spinat, Mangold, Endivie und Zucchini) und auch den Heckenschnitt zu kompostieren!

Ingo Mertens, Schriftführer

Juni 2010 
 PCB-Belastung im Umfeld des Dortmunder Hafens IV 

Die nächste Bürgerversammlung zum Thema PCB des Umweltamtes der Stadt Dortmund findet am 12.07.2010 ab 18:00 Uhr im Depot, Immermannstraße, statt. Sobald weitere Informationen vorliegen, werden wir sie einstellen.

Ingo Mertens, Schriftführer

März 2010 
 PCB-Belastung im Umfeld des Dortmunder Hafens III 

PCB Messstationen in der HafenwiesePCB Messstationen in der HafenwiesePCB Messstationen in der HafenwiesePCB Messstationen in der Hafenwiese
Die Messeinheiten werden durch Mitarbeiter der LANUV aufgestellt
Foto: © 2010 I.Mertens  
Am 31.03.2010 wurden durch das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein Westfalen (LANUV) 12 neue Messstationen im Hafenbereich eingerichtet, um den/die Verursacher der hohen PCB-Werte ausfindig zu machen. Jede Messstation ist mit fünf Messeinheiten ausgestattet, in denen die Proben dann regelmäßig entnommen und ausgewertet werden.

Auch bei uns in der Hafenwiese ist eine Station installiert worden und zwar im Garten Nr. 224. Mit dabei war der WDR 3 und hatte hierüber in der Sendung „Lokalzeit aus Dortmund“ berichtet. Die letzte Probeentnahme ist für Mitte Mai geplant, die Gesamtauswertung soll dann nach ca. sechs Wochen, also Mitte Juni, vorliegen.

UPDATE 17. Mai 2010
Wie die Dortmunder Zeitungen berichteten, ist eine Dortmunder Firma in Verdacht geraten, mit dem PCB-Skandal in Verbindung zu stehen
derwesten.de Schwere Vorwürfe gegen ...
ruhrnachrichten.de Schwere Vorwürfe gegen ...

 

5.02.2010 
 PCB-Belastung im Umfeld des Dortmunder Hafens II 

Sowohl das Dortmunder Umweltamt als auch das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW haben auf der Informationsveranstaltung Internetadressen bekanntgegeben, auf denen weitere Informationen zum Thema zu erfahren sind.
Beide Institutionen haben versichert, dort zeitnah den weiteren Verlauf der Untersuchungen dokumentieren zu wollen.

Dortmunder Umweltamt:
www.dortmund.de/umweltamt

Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW:
www.lanuv.nrw.de/veroeffentlichungen/presse/2010/PCB-DO-Hafen.htm

Dort finden sich z.B. die Untersuchungsergebnisse in Form der PDF-Datei „Auf Spurensuche im Dortmunder Hafen“ zum Download. Die PDF-Datei enthält unter anderem die genauen Messdaten, Aufstellungspunkte der Messeinrichtunegn und mehr.


24.01.2010 
 PCB-Belastung im Umfeld des Dortmunder Hafens I 

Liebe Gartenfreundinnen/Gartenfreunde, liebe Gäste, liebe Anwohner

Herr Stadtrat Wilhelm Steitz, Beigeordneter der Stadt Dortmund für Umwelt, Recht und Bürgerdienste hat gemeinsam mit dem Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz, der Bezirksregierung Arnsberg, der gemeinsamen untereren Umweltschutzbehörde der Städte Bochum, Dortmund und Hagen und dem Dortmunder Gesundheitsamt alle Interessierten zu einer Bürgerinformationsveranstaltung eingeladen (PCB-Belastung im Umfeld des Dortmunder Hafens).

Bei dieser Veranstaltung sollen aktuelle Informationen über das Thema gegeben werden. Dabei werden die gesundheitliche Bedeutung der PCB-Belastung, der Sachstand bei der Ursachenermittlung und das weitere Vorgehen im Vordergrund stehen.

Diese Informationsveranstaltung findet statt am:
Donnerstag, den 04.02.2010 ab 17.30 Uhr bei uns im Vereinsheim

Ingo Mertens , Schriftführer 24.01.2010


Am Montag, 25. Januar 2010,
findet um 20.00 h die Premiere des Dokumentarfilms „Datscha live“ im Theater im Depot statt. Der 40-minütige Film von Frank Mählen zeigt in ruhigen Bildern kommentarlos die Kleingartenanlage „Hafenwiese“ jenseits und diesseits von Klischees und gibt einen wunderbaren Einblick in unser Projekt „Datscha live“, auch ohne dass man dies live gesehen haben muss. Wir werden den Film zu zahlreichen Dokumentarfilmfestivals einreichen und sehen diesen Abend auch als Preview, um Ihre/Eure Meinung dazu einzuholen.

Außerdem gilt dieses Treffen wieder dem Rückblick aufs vergangene Jahr, als auch selbstverständlich unsere Vorschau auf die Aktivitäten im Kulturhauptstadtjahr 2010, in dem wir aktiv sein werden wie nie zuvor, auch in der Hoffnung, dass die Kulturpolitik sich ab 2011 nicht in eine Streichorgie hineinbegibt, die von vielen befürchtet wird.
Der Eintritt ist frei (Spenden willkommen)

Rolf Dennemann
Telefon 0231-8634113

Freitag, 11. September 2009

Die Veranstaltung DATSCHA LIVE hat erfolgreich in unserer Kleingartenanlage stattgefunden.
Fotos finden Sie in der Galerie. Wenn Sie noch weitere Fotos oder sogar Filme haben, die sie hier veröffentlichen möchten, wenden Sie sich doch bitte an den Webmaster: .


DATSCHA LIVE (Fremde(s) in meinem Garten)

eine Koproduktion von artscenico mit dem Festival off limits

Ein Parcours durch die Kleingartenanlage „Hafenwiese“

Plakat Datscha Live
Plakat: © 2009 R.Dennemann  
Die diesjährige Kreation für das internationale Festival off limits, eine Zusammenarbeit von internationalen und regionalen Künstlern, nutzt wieder ein Terrain, dass sich außerhalb der normalen Präsentationsräume für Tanz und Theater befindet - wie schon im Jahre 2005 die Kokerei Hansa mit dem Projekt „Hello Goodbye“ oder 2007 Zoo und Park mit der nächtlichen Exkursion „Genius Loci“: Eine Kleingartenanlage.

Wir zeigen Ihnen ein Land, das Sie zu kennen glauben. Wir führen Sie in die Kleingartenidylle mitten in der Stadt – zwischen Wohnblock, Supermarkt und Schwerindustrie. Die „Hafenwiese“ lädt die Besucher ein, sich durch den Meisenweg entlang der Vogelschutzhecke, vorbei an den Datschen mit Nummern wie 17 oder 100, hin zum Vereinsheim KGV Hafenwiese zu schlängeln.

venus hosseini, foto: samlowski
paul hawaiins
rieke steierl
vanja vujic, foto: samlowski
Fotos: © 2009 Samslowski/NN 
Das Projekt folgt keiner herkömmlichen Dramaturgie. Es wird keine Geschichte erzählt, die einem Faden folgt. Im Mittelpunkt steht der Ort mit seinen zahlreichen Parzellen, in die wir künstlerisch eingreifen, sei es durch Installationen, durch Tanzminiaturen, theatrale Loops. Die Parzellen sind aber auch Lebens- und Rückzugsorte, deren Kleinteiligkeit wir als begehbaren Ausstellungsraum präsentieren, in dem manche Pächter und deren Familien mitwirken und somit am gesamten Werk teilhaben, quer durch die Generationen, aus unterschiedlichen Sozialisationen und Herkunftsländern. Der Nachbarschaftsgedanke wird dabei ebenso in den Fokus gestellt wie Gartenbauästhetik, Tradition und die Notwendigkeit von "Rückzugsorten". Es entsteht eine Mischung aus künstlerischer Intervention und Authentizität.

Die Kleingartendaueranlage „Hafenwiese“, gegründet 1930, bewirtschaftet heute 225 Gärten auf einer Gesamtfläche von 7.8 ha. Damit ist die Hafenwiese die zahlenmäßig größte Anlage in Dortmund. Insgesamt zählt die Hafenwiese 357 Mitglieder (Stand 01.01.2009).

Premiere und Eröffnung des Festivals

Donnerstag, 27. August 2009 um 20:00 Uhr und Samstag, 29.8. und Sonntag, 30.8. ab jeweils 18:00 Uhr
Weitere Vorstellungen am 4. Und 5.9. ab 18.oo Uhr

In Kooperation mit der Kleingartenanlage „Hafenwiese“dem Stadtverband Dortmunder Gartenvereine den Freizeit- und Sportbetrieben der Stadt Dortmund

Haupteingang: Schützenstraße 190

Das Publikum wird in Gruppen aufgeteilt und geführt.
Gesamtdauer: ca. 120 Minuten
Das Programm endet im Saal der Vereinsgastronomie, wo man Speis und Trank erwerben kann.

Künstlerische Leitung: Rolf Dennemann
Produktionsleitung: Dr. Monika Pirklbauer
Ausstattung/Installationen: Scarlett Schauerte/Dman/Stella Bittmann
Ausstattungsassistenz: Michael Dreißigacker
Künstlerische Assistenz: Rieke Steierl
Choreographien: Mitwirkende Tänzerinnen
Choreographie Hula: Rieke Steierl
Logistik: Holger Samlowski
Technik: Andreas Opitz, Stella Bittmann
Fotografie: Manuel Schröder, Jens Sundheim, PSteierl, Dman, HSamlowski
Video: Frank Mählen
Administration: Helga Scharmin Dokumentation/Kostüm: Petra Steierl

Mit: Vera Semieniuk (Gesang), Oliver Sproll (Schauspiel/Masken), PogoEnsemble, Maura Morales, Litsa Kioutsi, Cinthia Nissyama, Ching Yu-Chi, Anna Melnikova (Tanz), Sebastian Hilken (Musik), Thekla Gras (Gesang), Venus Hosseini, Vanja Vujic (Performance), Paul’s Hawaiians, Boxsport 20/50 Dortmund

Gefördert von: Land NRW, Landesbüro freie Kulturarbeit NRW

 
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